Seit dem 01.8.2010 ist unsere Schule eine
„Offene Ganztagsschule“.
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Zur Organisation
„Offene Ganztagsschule“ bedeutet, für alle Kinder steht an 5 Tagen in der Woche ein Nachmittagsangebot bis 16 Uhr, auf Antrag auch bis 17 Uhr in einer „Spätbetreuungsgruppe“ und früh morgens ab 7 Uhr auch eine Frühgruppe bereit.
Die Teilnahme ist freiwillig, nach der Anmeldung allerdings für ein Halbjahr verbindlich. Eltern können entscheiden, an welchem Wochentag und wie oft ihr Kind am Nachmittagsangebot teilnehmen soll.
Die Kinder finden sich nach dem Unterricht im Schülertreff ein. Ab 12.45 Uhr (nach der 5. Std.) wird in Gruppen nacheinander in der Aula gegessen. Zwei Mittagessen stehen zum Preis von 2,70€ zur Wahl. Für die Mittagszeit bis 15 Uhr stehen insgesamt 4 Betreuungskräfte bereit. Nach dem Essen können die Kinder ihre Hausaufgaben erledigen oder im Schülertreff und auf dem Hof spielen bis zum Beginn der Nachmittags-AG um 14.30 Uhr. Die überaus vielseitigen Angebote aus kulturellen, sportlichen, musischen und wissenschaftlichen Bereichen, die überwiegend in Kooperation mit außerschulischen Partnern angeboten werden sind alle völlig kostenlos. Die Kinder melden sich jeweils für ein Halbjahr verbindlich an. Zurzeit stehen 30 verschiedene Angebote in der Woche zur Wahl (siehe Abfragebogen).
Das Ganztagsangebot ist sehr beliebt. Zurzeit nehmen 192 Kinder, d.h. 2/3 der gesamten Schülerschaft, mindestens 1x wöchentlich daran teil, auf einzelne Tage bezogen bedeutet das von montags bis donnerstags rund 90 Kinder täglich, freitags ca.60 Kinder. Zusätzlich zu den Ganztagskindern halten sich täglich 50 „Hortkinder“ d.h. Kinder der Schulergänzende Betreuungskinder“ am Nachmittag in der Schule auf.
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Inhaltliche Schwerpunkte
Auf der Grundlage unserer bisherigen Erfahrungen mit dem Programm „Schule im Stadtteil“ und gemäß unserem Schulprofil haben wir die folgende Schwerpunkte für den Ganztag festgelegt:
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Bewegungsförderung durch vielseitige sportliche Angebote
Viele der Schülerinnen und Schüler leben in engen Mietwohnungen mit wenig Raum zur Bewegung. Neben dem Anbahnen von sinnvoller Freizeitgestaltung, spielen auch der gesundheitliche Aspekt, der Abbau von Stress und Aggressionen, sowie vielseitige Möglichkeiten zum sozialen Lernen eine wichtige Rolle beim Sport.
Die Grundschule Lüneburger Damm ist eine bewegte Schule. Kinder werden in ihren sportlichen Fähigkeiten durch spezielle Angebote gefördert. Der natürliche Bewegungsdrang wird beachtet, Spannungen werden abgebaut, der Medienkonsum durch sinnvolle Freizeitgestaltung reduziert.
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Musik mit Instrumenten, Rhythmik und Tanz
Der musikalische Schwerpunkt der Schule, der auch im Vormittagsbereich vorangetrieben wird, wird durch zusätzlich Angebote im Nachmittag ergänzt.
Die Kinder erhalten die Möglichkeit, sich im musischen Bereich auszuprobieren. Ihre sinnliche Erfahrungswelt wird bereichert und kreative Potenziale werden angesprochen. Gemeinsames Musizieren und Singen ist außerdem ein wichtiger Beitrag zum sozialen Lernen. Leistungsstarke Schüler erhalten eine zusätzliche Herausforderung.
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Soziales Lernen
Gemäß dem Leitbild „Miteinander Lernen und Leben“ sind jahrgangsübergreifende gemeinsame Erlebnisse ein wichtiger Bestandteil des Schullebens. Helfen und sich helfen lassen, gemeinsames Spielen und Lernen und gemeinsame Mahlzeiten sind Bausteine, die in besonderem Maße Toleranz fördern und umfassende Sozialkompetenz vermitteln. Soziale Fähigkeiten und ein aktives Freizeitverhalten sollen gefördert werden. Sozial benachteiligte Kinder können gefördert und unterstützt werden.
Unsere Schule will einen Lebensraum schaffen, in dem sich alle wohl fühlen und gerne miteinander lernen und sich in ihrer Persönlichkeit entwickeln können.
Eine gemeinsame Mittagsmahlzeit ist auch ein Beitrag zum sozialen Lernen und gewährleistet außerdem einen Beitrag zur gesunden Ernährung.
Das Miteinander Lernen und Leben von Menschen unterschiedlicher Nationen und Kulturkreise führt zu mehr Toleranz und zu guten mitmenschlichen Beziehungen. Die Schüler lernen durch gemeinsame Aktionen die Vielfalt der Kulturen kennen und verstehen, so dass ein Wir-Gefühl entstehen kann.
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Fördern und Fordern
Die Schule will versuchen, jede einzelne Schülerpersönlichkeit optimal zu fördern. In Forderangeboten werden Stärken weiter herausgebildet. Ziel ist die Kinder in ihrer entwicklung zu einer selbstbewussten, selbstständigen, kooperativen und friedfertigen Persönlichkeit zu unterstützen.
Hausaufgabenhilfe und Lesegruppen sollen leistungsschwächere Schüler speziell fördern. Für leistungsstarke Schüler sind qualifizierte Neigungsgruppen auf hohem Niveau vorgesehen. In kreativen Angeboten werden spezielle Begabungen gefördert, z.B. Theater spielen, Ballett und plastisches Gestalten.
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Fremdsprachen
Englisch ist im Stundenplan der Grundschule erst ab der 3. Klasse vorgesehen. Um die Begeisterung für ein frühes Fremdsprachen Lernen anzubahnen, bzw. die Erfahrungen aus vielen Kitas fortzuführen, ist im Nachmittagsbereich besonders für leistungsstarke Schülerinnen und Schüler als Forderangebot im ersten Schritt Frühenglisch für Erst- und Zweitklässler im Angebot. Ein weiterer Schritt könnte auch ein bilingualer Sportkurs sein. Auch andere Sprachen oder auch herkunftssprachlicher Unterricht lassen sich im Nachmittagsbereich ansiedeln.
3. Pädagogische Gestaltung des Tagesablaufs
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Montag
Dienstag
Mittwoch
Donnerstag
Freitag
7–8 Uhr
Frühdienst
Frühdienst
Frühdienst
Frühdienst
Frühdienst
8-13Uhr
Unterricht
Unterricht
Unterricht
Unterricht
Unterricht
Ab
13 Uhr
Mittagessen
Hausaufgaben
AG-Angebote
Mittagessen
Hausaufgaben
AG-Angebote
Mittagessen
Hausaufgaben
AG-Angebote
Mittagessen
Hausaufgaben
AG-Angebote
Mittagessen
Hausaufgaben
AG-Angebote
16-17 Uhr
Spätdienst
Spätdienst
Spätdienst
Spätdienst
Spätdienst
Ferien
Herbstferien, Weihnachtsferien, Osterferien, Sommerferien